Es gab Rückfälle, dunkle Tage, alte Muster. Ich zweifelte oft, hyperventilierte, weinte. Manchmal dachte ich: Ich schaffe das nicht. Aber dann kamen auch andere Tage: hell, leicht, friedlich. Ich merkte: Ich bin stärker, als ich dachte. Ich lernte, dass Heilung nicht bedeutet, nie mehr zu leiden – sondern, sich nicht mehr davon beherrschen zu lassen. Ich fand neue Worte, neue Wege. Ich lernte, mich selbst zu trösten. Ich entdeckte meine Berufung neu – nicht im klassischen Sinne, sondern im echten: für mich da zu sein, für andere, für das Leben. Ich begann, meine Geschichte zu erzählen. Nicht als Held, sondern als Mensch. Und darin liegt eine Kraft, die ich früher nicht kannte. Eine stille, heilige Kraft.
18.04.2025 22:04